Franziska Drohsel: “Fördern und Fordern führt in die Sackgasse”
Die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel fordert, das gesellschaftliche Problem der Arbeitslosigkeit nicht zu individualisieren. Das Prinzip des Forderns sei gescheitert.
Franziska Drohsel setzt sich in dem Papier „Weg aus der Sackgasse – das Prinzip des Fordern und Förderns überdenken“ kritisch mit der gegenwärtigen Arbeitsmarktpolitik auseinander. Das gesellschaftliche Problem der Arbeitslosigkeit dürfe nicht individualisiert werden. Der mit dem Prinzip des Forderns zusammenhängende Druck auf Arbeitslose basiere auf Nützlichkeitserwägungen, die letztlich eine Aufkündigung von humanistischen Grundprinzipien seien. Die SPD dürfe nicht den Anspruch aufgeben, die politische Interessenvertretung all jener zu sein, die keine große Lobby oder ein großes Vermögen im Hintergrund hätten.
Heute hat sich Franziska außerdem im Morgenmagazin u. a. zum Strategiepapier aber auch zur aktuellen Debatte innerhalb der SPD geäußert. Das Interview könnt ihr euch auf den Seiten des ARD-Morgenmagazins anschauen.
[Strategiepapier: Fransiska Drohsel: Weg aus der Sackgasse - Das Prinzip "Fördern und Fordern" überdenken.]
[Interview: Franziska Drohsel im Gespräch mit Werner Sonne (ARD-Morgenmagazin, 04.03.2008)]





Einmischen, mitreden, Kommentar hinterlassen! Aber: Nett und beim Thema bleiben. Und: Kein Spam!