Internationaler Frauentag am 8. März!
Norwegen macht es vor und dank der erfolgreichen Juso-Kampagne für ein neues Gleichstellungskapitel hat auch die SPD diese Forderung im neuen Grundsatzprogramm stehen. Denn obwohl Frauen mittlerweile in der Bildung aufgeschlossen haben und sogar bessere Abschlüsse als ihre männlichen Altersgenossen erzielen, schlägt sich dies nicht in den Spitzenpositionen unserer Gesellschaft nieder. Auch nicht in der Wirtschaft, in der angeblich bei der Besetzung von Posten die Qualifikation der ArbeitnehmerInnen im Vordergrund steht. Deshalb: Eine Quotenregelung muss her!
—
Anlässlich des Internationalen Frauentages kommt die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft nach Eschweiler. Veranstalterin ist die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Unter dem Motto “Gleiche Chancen für jedes Kind” sollen die Schwerpunkte Bildung, Familie und Gesundheit behandelt werden.
Datum: Sa., 08.03.2008
Uhrzeit: 14:00 h – 16:00 h
Ort: Kulturzentrum Talbahnhof, Raiffeisenplatz 1 – 3
—
Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklären die stellvertretenden Juso-Bundesvorsitzenden Sonja Pellin und Katie Baldschun:
Auch 97 Jahre nachdem er erstmals begangen wurde, hat der Internationale Frauentag nichts von seiner Bedeutung verloren. Viel erreicht, viel zu tun – so lassen sich die letzten Jahrzehnte Frauen- und Gleichstellungspolitik am besten zusammenfassen.
Augenfälligstes und skandalösestes Beispiel:
Eine der ersten Forderungen der Frauenbewegung ist auch im Jahr 2008 immernoch nicht eingelöst – vom gleichen Lohn für gleiche Arbeit sind wir meilenweit entfernt.
Auch an anderen Stellen ist das Feld Gleichstellung nach wie vor eine Baustelle: Nur 15 Prozent der Führungskräfte aller deutschen Betriebe sind weiblich, in den Vorständen der größten Unternehmen ist die Luft noch dünner. Die Lage in Wissenschaft, Verwaltung und Politik sieht kaum besser aus. Deshalb: Eine gesetzliche Quotenregelung für Führungspositionen muss her! Das Beispiel Norwegen kann Schule machen! Wir Jusos haben uns gemeinsam mit anderen Frauen und Männern in der SPD und darüber hinaus dafür eingesetzt, dass die Sozialdemokratie in ihrem Hamburger Grundsatzprogramm auch Partei der Frauenbewegung bleibt. Dem programmatischen Anspruch müssen jetzt Taten folgen.





Einmischen, mitreden, Kommentar hinterlassen! Aber: Nett und beim Thema bleiben. Und: Kein Spam!