Wachwechsel bei der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus
Bündgen übernimmt jetzt Piehlers Amt
Wir zitieren die Eschweiler Nachrichten / Eschweiler Zeitung (Anne Karduck) vom 21.05.2008
„Fritz Piehler hat die Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Stadtverband Eschweiler, gemeinsam mit seinem Vorstand, zum Sprachrohr seiner Generation in unserer Stadt gemacht.“ Mit diesen Worten brachte Stefan Kämmerling, SPD-Stadtverbandsvorsitzender, die geleistete Arbeit des langjährigen Vorsitzenden zum Ausdruck. Denn Fritz Piehler gab bei der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft 60plus seinen Rücktritt bekannt.
„Erfolg kann man nur haben, wenn alle zusammenarbeiten“, so verabschiedete sich Piehler von seinen Parteigenossen und wies gleichzeitig darauf hin, dass ohne die Unterstützung aller Beteiligten das Erreichte nicht möglich gewesen sei. Sein Ziel, Alt und Jung zusammenzubringen, habe er während seiner sechsjährigen Arbeit im Amt des 1. Vorsitzenden immer versucht zu erreichen. Die Versammlungsteilnehmer dankten ihm mit zahlreichen Präsenten.
Schnell wurde ein Nachfolger für den Vorsitz gefunden: Einstimmig wählten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft 60plus Jakob Bündgen zum neuen 1. Vorsitzenden. Zu 2. Vorsitzenden wurden mehrheitlich Anita Schonder und Neithard Schmidt gewählt. Renate Bündgen ist nun für die Schriftführung zuständig und Karin Heuser wurde einstimmig zur stellvertretenden Schriftführerin gewählt. Zudem stand die Wahl der 14 Beisitzer auf der Tagesordnung.
Doch nicht nur die Neuwahlen und der Rücktritt Piehlers standen auf der Tagesordnung: Die Senioren kritisierten auch den momentan herrschenden Generationenkonflikt. „Alt und Jung ergänzen sich gegenseitig, so war und wird es in Zukunft weiterhin sein“, stellte Fritz Piehler das Fehlverhalten der Poltik richtig. Und auch Stefan Kämmerling verdeutlichte die Bedeutung der Senioren für die Gesellschaft: „Wir brauchen die Spontaneität und Neugier der Jungen und die Erfahrung und Weisheit der Alten.“
Desweiteren blickten die Sozialdemokraten auf die Ausflüge des letzten Jahres zurück. So beispielsweise besuchten sie das Eschweiler Krankenhaus. Aber auch Vorträge zum Thema Altersvorsorge und Bestattungsmöglichkeiten standen auf dem Programm.
Nach dem offiziellen Teil der Versammlung bestand die Möglichkeit, Anregungen in die Runde einzubringen, sodass weiteren Gesprächen nichts mehr im Wege stand.





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